Archiv für Oktober, 2009

Projektüberblick ganz einfach!

Montag, 26. Oktober 2009 at 15:10

Vor einigen Tagen hatte ich die Gelegenheit, eine ehemalige Kollegin wiederzutreffen. Wie immer bei solchen Gelegenheiten tauschten wir uns auch darüber aus, was jeden von uns aktuell in seiner Arbeit beschäftigen würde – und sie erzählte mir, dass sie derzeit mit der sehr vielen, kleinen Projekten mit sehr vielen und unterschiedlichen Kunden.

Dabei fragte sie mich, Wie sie eigentlich schnell und einfach die wichtigsten Projektinformationen irgendwo ablegen könne, damit ihre Kollegen im Zweifelsfall wüssten, was zu tun sei, wenn sie mal auf Dienstreise oder ein paar Tage krank sei.

Wir diskutierten die Frage kurz – und ich sagte ihr schließlich zu, ihr ein einfaches Tool zu erstellen und zuzuschicken. Dabei handelt es sich um nicht mehr als ein einfaches Word-Formular, welches entweder ausgedruckt und entsprechend abgeheftet oder ausgefüllt und elektronisch gespeichert werden kann.

Screenshot_Tool_Ueberblick

Festgehalten werden dort nicht mehr als die wichtigsten Projektziele, die nächsten Meilensteine, die nächsten Aufgaben und die wichtigsten Kontakte. Im normalen Projektbetrieb gerade bei kleineren Projekten reicht es vollkommen, so etwas 2-3 mal im Monat zu aktualisieren.

In Unternehmen, in denen es standardgemäß entsprechende Softwaretools für Projektarbeit gibt oder bei sehr großen und komplexen Projekten ist eine solche “handgemachte” Lösung vermutlich unangebracht. Aber überall dort wo viele kleinere Projekte bearbeitet werden, ist so eine einfache Lösung oft effizienter als die Arbeit mit einem schnell komplexeren Tool.

In solchen Fällen arbeite ich gerne mit solchen einfachen Werkzeugen – und kann so sicherstellen, dass die Pflege des Werkzeugs nicht mehr Zeit braucht als es der Aufgabe angemessen ist.

Gerne können Sie sich das Formular  hier herunterladen. Und – ich freue mich, von Ihnen zu hören, ob das auch für Sie eine Lösung sein – oder vielleicht auch, warum nicht!

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von Philipp

PM-Forum 2009 in Berlin

Samstag, 17. Oktober 2009 at 16:42

Am letzten Mittwoch hatte ich die Chance mit meinen Geschäftspartnern Joachim Bellut und Stefan Lesser auf dem PM-Forum 2009 in Berlin aufzutreten.

Schon das sehr professionelle und immer freundliche und hilfsbereite Organisationsteam hatte uns im Vorfeld der Konferenz überzeugt – und diese tat es auch direkt. Wohl über 600 Besucher waren vor Ort, das bcc am Berliner Alexanderplatz war gut gefüllt und die Ausstellungsflächen rund um die Tagungssäle schienen komplett ausgebucht und interessierte und interessante Gäste machten die Konferenzen zu einem erfreulichen Erlebnis.

Wir konnten am Ende vor schätzungsweise 100 Zuhörern einen Vortrag präsentieren, der sich mit der Frage “Mensch oder Methode” beschäftigte – und zwar dabei die versuchte zu klären, ob es mehr Sinn macht, die Menschen bestmöglich in Methoden zu schulen oder die Methoden bestmöglich nach den Menschen auszurichten.

Bild_PM_Forum_2009

Wir haben diesen Vortrags vor etwa einem Jahr für eine andere Tagung in einem etwas ungewöhnlichen Format, nämlich einem moderierten Streitgespräch entwickelt und konnten diesen nun in Berlin bereits zum dritten Mal zum Besten geben. Dabei war es meine Aufgabe, als Moderator die Positionen von Joachim und Stefan gegeneinander in “Stellung zu bringen” und zu schauen, wie sich daraus eine Antwort auf unsere Frage ergeben kann. Mehr dazu finden Sie im dazugehörigen Artikel im Tagungsband.

Dank einer sehr lebhaften und humorvollen Anmoderation von Stefan Schwartzkopf von der GPM und einem sehr interessierten Publikum war der Votrag auch diesmal ein voller Erfolg. Entsprechend gilt unser Dank der GPM für den tollen Rahmen, die perfekt organisierte Konferenz und allen Teilnehmern für Ihr Interesse.

Und wir freuen uns natürlich auch, von Ihnen zu hören, was Sie zu unserem Thema denken. Gerne setzen wir das “Streitgespräch” auch mit Ihnen fort – und lernen so noch neue Aspekte zu unserer Ausgangfrage kennen.

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von Philipp

Agile Methoden im Kommen!

Freitag, 9. Oktober 2009 at 21:02

Bei der Beschäftigung mit dem Thema Projektmanagement fällt mir auf, dass das Thema Agilität immer stärker öfter auch in Artikel, in Büchern und auf Konferenzen seinen Platz findet.

Das scheint auch mit anderen Entwicklungen einherzugehen. Im übrigens sehr empfehlenswerten Projektmanagement-Blog von Stefan Hagen wird beschrieben, wie das auch zu Entwicklungen auf dem Jobmarkt für Projektmanager paßt – zumindest in den USA. Sicherlich könnte man schon ähnliche Entwicklungen hierzulande beobachten oder wird es bald tun können.

Job Trends von indeed.com

Mit meinem Geschäftspartner Stefan Lesser, mit dem ich mich intensiv mit dem Thema Agilität beschäftigt habe, konnte ich ebenfalls feststellen, dass sich die Kultur dahingehend zu verändern scheint, dass agile Themen immer öfter auch aktiv von unseren Kunden angesprochen werden.

Während wir vor zwei Jahren noch oft die Erfahrung machen konnten, dass wir für diese Themen zwar einen Bedarf in vielen Unternehmen feststellen konnten, es allerdings auch oft Berührungsängste und große Zweifel rund um den Begriff der Agilität gab, so ist es uns in diesem Jahr immer öfter passiert, dass wir aktiv darauf angesprochen worden sind. Oder Artikel zugeschickt bekommen haben – mit dem Hinweis “das hier hat was mit Agilität zu tun – das ist doch Euer Thema.”

Spannend wird es für mich nun vor allem, inwieweit agile Projektmethoden weiterhin eher ein Thema für die IT-Projektwelt bleiben oder ihre Weg auch in andere Branchen und Umfelder finden, was für mich schon länger ein Anliegen ist, da ich große Potentiale für bewegliche Ansätze in vielen Projekten und Projektumfeldern sehe.

Wie geht es Ihnen? Welche Erfahrungen haben Sie mit Agilität gemacht? Ist das ein Zukunftthema oder nur eine kurzlebige Mode? Und wird Agilität ein Ansatz für IT-Projekte bleiben oder sich auch darüber hinaus durchsetzen können? Ich freue mich, dazu von Ihnen zu hören!

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von Philipp

Ein neuer Auftritt

Montag, 5. Oktober 2009 at 09:32

Zu Beginn meiner Selbständigkeit bin ich immer davon ausgegangen, dass das Thema Projektmanagement vielzu “gewöhnlich” wäre und es viel zu wenig Bedarf an grundlegenden Beratungs- und Trainingsleistungen in diesem Bereich geben würde, als dass dieses Thema ein Kernpunkt meiner Arbeit sein könnte.

Das hat sich inzwischen grundlegend gewandelt – und seit inzwischen mehr als zwei Jahren hat sich für ein klarer Fokus auf dieses Thema entwickelt. Projektmanagement ist zwar kein grundsätzlich neues, aber immer noch aktuelles Thema, mit dem sich jedes Jahr wieder aufs neue Menschen auseinandersetzen und zu dem immer wieder neue Ansätze und Methoden entstehen, die einer veränderten Arbeitswelt gerecht werden.

Nachdem ich die letzten zwei Jahre unter dem Namen Agilentro eng mit Stefan Lesser zusammengearbeitet habe, werde ich dieses Geschäft zukünftig mit dem Namen meyerbroeker Projektmanagement betreiben. Der Grund dafür ist, das Stefan sich beruflich noch einmal verändern wird, da er die Chance hatte, für einen großes Technologieunternehmen eine für ihn sehr interessante Aufgabe zu übernehmen.

Webpage_meyerbroeker.de

Entsprechend ist im Sommer dieses Jahres noch einmal ein neuer Marken- und Internetauftritt entstanden, der schon seit einigen Wochen unter www.meyerbroeker.de online ist – und nun mit diesem Blog ergänzt wird.

Ich werde hier in unregelmäßigen Abständen Neuigkeiten und interessante Erlebnisse zu meiner Tätigkeit berichten, über Veranstaltungen informieren und Ideen und Tipps aus der Praxis veröffentlichen, die vielleicht die Arbeit in Projekten leichter machen können.

Damit ich weiß, wie das ankommt und wie der neue Auftritt auf den Besucher wirkt, freue ich mich sehr über jede Art der Rückmeldung – und bitte Sie deshalb sehr herzlich um eine Nachricht, wenn Ihnen etwas auffällt oder Sie sich die Zeit nehmen möchten, mir kurz Ihren Eindruck zu schildern.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören! Herzliche Grüße aus Köln, Ihr

Unterschrift (klein)

Philipp Meyerbröker

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von Philipp